Zeichnung: Rücken mit zwei roten Schmerzpunkten

Krafträuber Schmerz

Wie die interventionelle Schmerztherapie helfen kann

Kraft

Sie können ganz plötzlich bei bestimmten Bewegungen auftreten oder sind dauerhaft spürbar: Schmerzen sind belastend und kräftezehrend. Im Maria-Hilf-Krankenhaus (MHK) in Bergheim arbeiten die Neurochirurgie und Orthopädie eng in der Interventionellen Schmerztherapie zusammen, um ihren Patientinnen und Patienten Linderung, zum Beispiel bei Rückenschmerzen, zu verschaffen.

Wie die beiden Fachbereiche dabei vorgehen, berichten Dr. med. Paul Sanker, Neurochirurg im Medizinischen Versorgungszentrum am MHK, und Dr. med. Christian Hoeckle, Chefarzt der Orthopädie der Bergheimer Klinik. 

Porträtfoto von Dr. Hoeckle, Chefarzt Orthopädie am MHK Bergheim
Dr. med. Christian Hoeckle ist Chefarzt für Orthopädie am Maria-Hilf-Krankenhaus.

Schmerzen können einem die gesamte Kraft rauben. Herr Dr. Hoeckle, unter welchen Beschwerden leiden Ihre Patientinnen und Patienten? 

Christian Hoeckle: Schmerzen können vielfältige Ursachen haben. Häufig klagen unsere Patientinnen und Patienten über Beschwerden im Rückenbereich, insbesondere an der Wirbelsäule. Diese chronischen Wirbelsäulenschmerzen können als Ruhe- oder auch Bewegungsschmerzen wahrgenommen werden. Oft begrenzen sich die Schmerzen nicht auf eine Stelle, sondern strahlen in die umgebende Muskulatur und Nerven aus. So kommt es vor, dass diese im Kreuz bis in die Beine spürbar sind. So was ist für die betroffene Person natürlich immens kräftezehrend, da der Schmerz gleich in mehreren Körperregionen spürbar ist. 

Im MHK behandeln Sie Wirbelsäulenschmerzen durch die Interventionelle Schmerztherapie. Was ist darunter zu verstehen? 

Christian Hoeckle: Eine solche Schmerztherapie kommt immer dann zur Anwendung, wenn die Beschwerden ambulant nicht mehr beherrschbar sind. Zudem können die Schmerzen möglicherweise verschiedenen degenerativ veränderten Strukturen der Wirbelsäule, der kleinen Wirbelgelenke oder auch dem Hüftgelenk nicht sicher zugeordnet werden. Häufig müssen wir die Patienten dann stationär zur Schmerztherapie aufnehmen. Wir nutzen die Zeit durch gezielte nerven- oder gelenknahe Injektionen, um die Schmerzursache genauer bestimmen zu können. Im Anschluss daran kann die Therapie optimiert und in den meisten Fällen eine Verbesserung der Situation hergestellt werden. 

Porträtfoto von Herrn Dr. Sanker, Neurochirurg am MVZ des MHK Bergheim
Dr. med. Paul Sanker ist Wirbelsäulenspezialist.

Und wie arbeiten Orthopädie und Neurochirurgie bei dieser Therapie zusammen? 

Paul Sanker: Bei der Behandlung der Wirbelsäule überschneiden sich unsere beiden Fachbereiche. Mögliche therapeutische Gebiete können irritierte Nervenwurzeln bei Bandscheibenvorfällen, knöcherne spinale Engen des Spinalkanals oder bei den kleinen Wirbelgelenken der Wirbelsäule sein. Ich als Neurochirurg werde meist dann konsultiert, wenn die Beschwerden an der Wirbelsäule die Nervenstrukturen betreffen. Dann prüfe ich, ob weitere operative Maßnahmen notwendig werden. Unsere Patienten profitieren von der Zusammenarbeit zwischen meinem Kollegen Christian Hoeckle und mir. Darüber hinaus machen die kurzen Wege im MHK vieles leichter. So ist bei unseren Behandlungen ein Höchstmaß an operativen und interventionellen Erfolgen gewährleistet. 

Vielen Dank für das Gespräch!

Das Interview führte Marleen Witzke, Volontärin Unternehmenskommunikation, Stiftung der Cellitinnen e.V., Köln. 

Maria-Hilf-Krankenhaus
Klosterstraße 2
50126 Bergheim
www.maria-hilf-krankenhaus.de

Orthopädie
Telefon 02271 87-352

Medizinisches Versorgungszentrum am Maria-Hilf-Krankenhaus Bergheim/Erft
Telefon 02271 98668-15

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