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Elektrophysiologie ist Gemeinschaftssache: Prof. Dr. med. Frank M. Baer, Chefarzt der Kardiologie; Oberarzt Dr. med. Christoph Ndawula; Privat-Dozent Dr. med. Erol Saygili, Leiter der Sektion Elektrophysiologie (alle aus dem St. Antonius Krankenhaus) und Prof. Dr. med. Daniel Steven, Leiter der Elektrophysiologie des Kölner Herzzentrums der Uniklinik (v. l.)

Erweiterung im Kardio-Diabetes-Zentrum

Neue Sektion Elektrophysiologie

Das Kardio-Diabetes-Zentrum des St. Antonius Krankenhauses um Prof. Dr. med. Frank M. Baer hat die Elektrophysiologie aufgestockt: Seit März 2019 bildet sie eine eigenständige Sektion, die sich auf die Untersuchung und Behandlung von Patienten mit Herzrhythmusstörungen spezialisiert.

Patienten mit Diabetes leiden oft auch unter Gefäßschädigungen (Angiopathien). Die Elektrophysiologie ist ein Spezialgebiet der Inneren Medizin/Kardiologie, in der minimal-invasiv Herzrhythmusstörungen diagnostiziert und bei Bedarf behandelt werden. Die Untersuchung erfolgt in einem hochmodern ausgestatteten Herzkatheterlabor, welches deutschlandweit in dieser Form nur in wenigen Kliniken vorhanden ist.

Dabei wird dem Patienten über eine kleine Punktionsstelle an der Leistenvene eine dünne Schleuse angelegt, worüber verschiedene Herzkatheter eingeführt werden. Anhand dieser lassen sich direkt aus dem Herzen Elektrogramme ableiten und analysieren. In der Regel wird bei solchen Eingriffen keine Narkose benötigt. 

Kardio-Diabetes-Zentrum: Neue Technologie in 3D

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Privatdozent Dr. med. Erol Saygili ist Sektionsleiter Elektrophysiologie.

Dank der neuesten 3-D-Mapping Technologie in unserem Haus, können wir eine hochauflösende 3-D-Landkarte des schlagenden Herzens generieren, welche es uns ermöglicht, millimetergenau in den Herzhöhlen zu navigieren.

Die Strahlenbelastung für unsere Patienten und das Herzkatheter-Personal wird hierdurch auf ein Minimum reduziert. Im Laufe der Untersuchung kann der behandelnde Elektrophysiologe flimmernde oder stolpernde Herzen mittels Verödung wieder in den gewünschten Rhythmus bringen. 

Herzrhythmusstörungen: Behandlung mittels Katheterablation

Dies geschieht mithilfe der sogenannten Katheterablation, bei der mit Kälte- oder Hitzeenergie Areale im Herzen verödet werden, die zu den Störungen geführt hatten. In schwereren Fällen können jedoch auch Herzschrittmacher oder Defibrillatoren implantiert werden. Die elektrophysiologische Untersuchung sollte dann in Betracht gezogen werden, wenn konservative Maßnahmen, einschließlich einer gezielten medikamentösen Therapie, nicht den gewünschten Therapieerfolg bringen. Für das Kardio-Diabetes-Zentrum und seine Patienten ein großer Fortschritt

St. Antonius Krankenhaus
Schillerstraße 23
50968 Köln-Bayenthal
Telefon 0221 3793-0
www.antonius-koeln.de

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